Mein Lupus mit Sjörgen

Mein Lupus mit Sjörgen hat sich 2013 sprichwörtlich ans Tageslicht gedrängt; ich vertrug plötzlich überhaupt keine Sonne mehr. Tinnitus habe ich schon länger. Auch die Rippenfellentzündung. Das Zwerchfell soll eingeklemmt gewesen sein; wurde osteopathisch gelöst. Nieren und Leber haben sich auch schon mal gemeldet. Zuletzt häufiger. Ich war deswegen auch beim Arzt. Dem wurde bisher nur keine besondere Bedeutung beigemessen. Der Blick meines Gegenüber sprach zu mir: Ob Sie sich das nicht mal einbilden?! Folglich ging ich nicht mehr hin.

Im Herbst 2013 stellte sich jedoch eine Infektionserkrankung (grippaler Infekt) ein, die sich, mit zwei Tagen Pause, fünfmal um eine Woche verlängerte.

Daran anschließend folgte, nach starker körperlicher Beanspruchung an einem sportlichen Wintertag, eine enorme Apthenbildung im Parotiseingang im Mund. Die Lippe entzündete sich anschließend.

Eine starke Trigeminussensibilität war im Jahresverlauf allem vorausgegangen. Sie wurde immer heftiger. Weiße, abgestorbene Fingerkuppen hatte ich schon länger. Das Erysipel zwischen den Zehen hatte ich immer als Sportlerfuß angesehen, bis er sich jetzt nicht mehr mit Salbe behandeln ließ.

Hauterkrankungen seit der Kindheit (5x Röteln?) und in immer kürzeren Abständen im Erwachsenenalter, bekamen mit der Diagnose Lupus plötzlich einen Sinn. Auch die angedachte Muskelentzündung im rechten Oberarm passte ins Bild. Genauso wie die Rücken-, Hüft- und Kniegelenksbeschwerden, die ich schon seit Anfang 2013 osteopathisch behandeln ließ.

Trockene Augen wurden bereits 2000 erkannt. Die trockene Mund- und Nasenschleimhaut dazu wurde in keinen Zusammenhang gestellt. Jetzt schon.

Durch eine Anzeige über die Teilnahme an einer Medikamententestung zur Krankheit Lupus, bin ich rein aus Neugier, auf diese Krankheit aufmerksam geworden. Die gesicherte Diagnose steht noch aus.

Jetzt muss ich erst einmal geeignete Ärzte finden. Es werden Internisten/Immunologen empfohlen. Bei Frauen geht wohl auch gut ein Frauenarzt; sicher aufgrund des Zusammenhangs mit der Hormonlage. Für mich persönlich kommt nur eine homöopathische Behandlung in Frage.

Folglich stehen in der Linkliste nur Ärzte, die gemäß der Selektivverträge Homöopathie für ihre homöopathischen Leistungen von einer Krankenkasse bezahlt werden. Die TK zahlt zudem noch bis zu 100,- Euro für homöopathische Mittel im Jahr. Wer bei einer anderen Kasse ist, muss sich dort schlau machen.

Und jeder sei gewarnt: „Nur bei etwa einem Drittel der Patienten wird die Krankheit bald nach Auftreten der ersten Symptome erkannt, bei den übrigen dauert es im Durchschnitt fünf Jahre“, klagt Dorothea Maxin die Ärzte an. Ein Hauptgrund für die häufigen Fehldiagnosen sei veraltetes medizinisches Wissen. Die Autorin führt die vielen, teils sich überhaupt nicht deckenden Krankheitserscheinungen bei Lupus erythematodes auf. Schmerzen treten an den Gelenken auf, in Kopf, Bauch, Hüfte – oder wechselnd an verschiedenen Stellen.Quelle

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